Die zunehmende Industrialisierung des Ruhrgebiets zog immer mehr Menschen aus den ländlichen Regionen in die Städte. Um die dadurch entstandene Wohnungsnot zu mildern, wurden zahlreiche Arbeitersiedlungen gegründet, teils durch Genossenschaften, die eher gemeinnützige Ziele verfolgten, teils durch Unternehmer, die der Belegschaft ein attraktives Umfeld anbieten wollten, um die Arbeiter an sich zu binden. 

Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet


Übersicht

Arbeitersiedlungen


1. Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich, Kamp-Lintfort

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Die Arbeitersiedlung wurde 1907 nach dem Vorbild einer englischen Gartenstadt für die Arbeiter der Zeche Friedrich-Heinrich gebaut. Die Siedlung mit einer Fläche von ca. 75 ha ist Bestandteil der Route Industriekultur. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich

Adresse: Ebertstraße 80, 47475 Kamp-Lintfort

GPS: 51.494726, 6.556280

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 8.06.2020, 17:46

Exif: 35mm, f/8, ISO 100, 1/125 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

2. Siedlung Repelen, Moers

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Die Siedlung Repelen befindet sich in Moers im Stadteil Rheinkamp. Insgesamt 387 Wohneinheiten wurden hier in den Jahren 1930 bis 1936 für die Arbeiter der Zeche Pattberg errichtet.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Repelen

Adresse: Kamper Str. 222-242, 47445 Moers

GPS: 51.488704, 6.587069

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 8.06.2020, 18:18

Exif: 16mm, f/8, ISO 100, 1/60 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

3. Kolonie Meerbeck, Moers

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Der Bau der Kolonie Meerbeck begann 1904 in Moers. In der 105 ha großen Siedlung fanden 10.000 Menschen Platz. Zwischen 1980 und 1997 wurde ein Teil der Siedlung von der Stadt Moers gekauft und restauriert. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Kolonie Meerbeck

Adresse: Bismarckstraße / Donaustraße, 47443 Moers

GPS. 51.461539, 6.640812

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 8.06.2020, 18:49

Exif: 18mm, f/8, ISO 125, 1/80 sek. -1 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

4. Siedlung Stemmersberg, Oberhausen

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Ende des 19. Jahrhunderts zogen zahlreiche Bergleute in die Oberhausener Region, um in den neu gegründeten Zechen Osterfeld, Vondern, Sterkrade und Hugo zu arbeiten. Für die Unterbringung der Arbeitskräfte und ihrer Familien erbaute die Gutehoffnungshütte (GHH) zwischen 1898 und 1912 insgesamt 14 Arbeitersiedlungen mit 478 Häusern und 1732 Wohnungen. Mit 100 Häusern war die Siedlung Stemmersberg in Osterfeld eine der größeren unter ihnen. Die Siedlung bestand aus Klinkerbauten mit je 4 Wohneinheiten. Bis Ende 2002 wurden die Häuser von der Eigentümergesellschaft LEG umfassend modernisiert. Die Siedlung steht heute unter Denkmalschutz und ist Teil der Route Industriekultur.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Stemmersberg

Adresse: Gute Str. 18-56, 46119 Oberhausen

GPS: 51.512621, 6.867073

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 30.08.2020, 17:54

Exif: 35mm, f/8, ISO 1250, 1/60 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

5. Siedlung Eisenheim, Oberhausen

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Die Siedlung Eisenheim wurde bereits 1846 durch die Gutehoffnungshütte für ihre Hüttenarbeiter errichtet. Sie ist damit einer der ältesten Arbeiterkolonien des Ruhrgebiets. Ab 1865 wurde die Siedlung für die Bergleute der Zeche Osterfeld ausgeweitet. Um 1900 lebten hier 1.200 Menschen in 51 Häusern. Die Siedlung wurde im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Pläne, die gesamte Siedlung abzureissen und durch eine Neubausiedlung zu ersetzen, wurden Anfang der 1970er durch eine Bürgerinitiative verhindert. 1972 wurden die verbliebenen 38 Häuser gerettet und unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist die Siedlung Eisenheim Bestandteil der Route der Industriekultur. Der besondere Flair der Siedlung wird deutlich, wenn man den Fußweg recht der Berliner Straße nimmt, der durch die Hinterhöfe führt. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Eisenheim

Adresse: Berliner Str. 4-10, 46117 Oberhausen

GPS: 51.502725, 6.862963

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 9.07.2019, 13:39

Exif: 22mm, f/8, ISO 100, 1/200 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

6. Siedlung Ripshorster Straße, Oberhausen

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Ripshorster Straße, Oberhausen, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Die Siedlung an der Ripshorster Straße entstand ab 1899 für die Beschäftigten der Gutehoffnungshütte. Die Backsteinhäuser besaßen je 4 Wohneinheiten. In den 1960er JAhren wurde der Abriss der gesamten Siedlung geplant und teilweise ab 1969 umgesetzt. 1980 wurde eine Bürgerinitiative gegründet, um die Arbeiterkolonie zu erhalten. Nach jahrelangen Verhandlungen übernahm schließlich die Bewohner-Genossenschaft Riwetho eG den noch vorhandenen Gebäudebestand mit dem Ziel des langfristigen Erhalts der historischen Arbeiterkolonie. Gegenüber der Ripshorster Straße befindet sich das Kunstwerk Zauberlehrling, auch "tanzender Strommast" genannt. 

   

Link: Route Industriekultur

 

Foto: 

Titel: Arbeitersiedlung Ripshorster Straße

Adresse: Ripshorster Str. 371, 46117 Oberhausen

GPS: 51.493265, 6.891582

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 9.07.2019, 13:30

Exif: 28mm, f/8, ISO 320, 1/80 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

7. Margarethenhöhe, Essen

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Die Margrethenhöhe ist ein Stadteil im Süden Essens, in der Nähe des Grugaparks. Die Gartenstadt wurde 1906 von Margarethe Krupp gestiftet und von 1906 bis 1938 erbaut. Ziel war es den Angestellten und Mitarbeitern des Krupp-Konzerns attraktive Wohnungsbedingungen zu schaffen und damit die Mitarbeiter an sich zu binden. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, gleichzeitig aber auch ein sehr abwechslungsreiches Stadtbild zu bilden, wurden standardisierte Bausteine verwendet, die flexibel miteinander kombiniert werden konnten. Die Häuser sind dadurch sehr individuell gestaltet, dennoch hat das Viertel einen durchgehenden Charakter erhalten. Auch erhielten die Häuser von Anfang an Bäder und Öfen, was zu der Zeit schon sehr fortschrittlich war. In dem 115 ha großen Stadtteil gibt es heute über 900 Gebäude mit mehr als 3.000 Wohneinheiten. Der hier abgebildete Brückenkopf mit seinen Nebengebäuden bildete das Haupteingangstor zur Gartenstadt. Es war zugleich das erste Gebäude der Margarethenhöhe, und diente in den ersten Jahren der Unterbringung der Bauleitung. Seit 1987 steht der gesamte Stadtteil unter Denkmalschutz der Stadt Essen. Die aufgelockerte Raumplanung mit offenen Plätzen und Grünflächen verleiht dem Stadtviertel einen dörflichen Charakter mitten in der Großstadt. Die Margarethenhöhe ist heute ein beliebtes Wohnviertel. Es heißt, es sei leichter dort eine Wohnung zu erben, als eine freie Wohnung zu finden. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Brückenkopf

Adresse: Steile Str. 1, 45149 Essen

GPS: 51.434305, 6.979127

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 9.07.2019, 17:03

Exif: 17mm, f/8, ISO 100, 1/160 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

8. Altenhof II, Essen

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Altenhof II, Essen, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Altenhof II in Essen. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Altenhof II

Adresse: Von-Bodenhausen-Weg 1A, 45133 Essen

GPS: 51.426700, 7.015340

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 30.08.2020, 14:26

Exif: 16mm, f/8, ISO 100, 1/250 sek. -1 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

9. Siedlung Am Brandenbusch, Essen

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Siedlung Am Brandenbusch in Essen. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Am Brandenbusch

Adresse: Haraldstraße 6, 45133 Essen

GPS: 51.415281, 7.003775

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 30.08.2020, 14:42

Exif: 22mm, f/8, ISO 100, 1/125 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

10. Siedlung Carl Funke, Essen

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Siedlung Carl Funke, Essen, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Siedlung Carl Funke in Essen. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Carl Funke

Adresse: Carl-Funke-Straße 39-21, 45259 Essen

GPS: 51.401307, 7.056217

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 30.08.2020, 15:14

Exif: 23mm, f/8, ISO 100, 1/320 sek. -2/3 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

11. Dahlhauser Heide, Bochum

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Dahlhauser Heide, Bochum-Hordel, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Die Dahlhauser Heide ist eine Arbeitersiedlung, die vom Unternehmen Krupp in Bochum-Hordel zwischen 1906 und 1915 für die Beschäftigen der Zechen Hannover und Hannibal gebaut wurde. Die Siedlung besteht im Wesentlichen aus Zweifamilienhäusern im Heimatstil. Die tief heruntergezogenen Dächer und das Fachwerk erinnern an westfälische Höfe. Die Häuser besaßen Stallungen und Nutzgärten. Der ausgedehnte Gemüseanbau der Bewohner verlieh dem Viertel schnell den Namen Kappeskolonie. Kappes steht für Kohl. Die Steigerhäuser waren zweigeschossig und mit mehr Komfort versehen. Die 6 Häuser lagen am zentralen Platz „Beamtenhof“. In der Siedlung gab es 339 Doppelhäuser mit mehr als 40 verschiedenen Typen. Insgesamt gab es 715 Wohneinheiten. Die geschwungenen Strassen, die zentrale Parkanlage, der zentrale Platz, sowie eigene Schulen und Kindergärten gaben der Siedlung den Charakter eines gewachsenen Dorfes. Die Siedlung wurde nie unter Denkmalschutz gestellt, allerdings wurde 1980 eine Gestaltungssatzung erlassen, die das Erscheinungsbild der Häuser schützt. 

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Dahlhauser Heide

Adresse: Sechs-Brüder-Straße 75, 44793 Bochum

GPS: 51.501772, 7.175319

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 3.08.2019, 18:50

Exif: 29mm, f/8, ISO 100, 1/50 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

12. Flöz Dickebank, Gelsenkirchen

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Föz Dickebank, Gelsenkirchen, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Die Siedlung Flöz Dickebank in Gelsenkirchen wurde ab 1868 für die Arbeiter der Zechen Holland, Alma und Rheinelbe gebaut. In den 1970er Jahren formierte sich eine Bürgerinitiative unter den Bewohnern, um den geplanten Abriss der Siedlung zu verhindern. Der Widerstand war Ende der Siebziger erfolgreich. Die Siedlung blieb erhalten. Sie wurde ab 1979 modernisiert und steht seit 2008 unter Denkmalschutz.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Flöz Dickebank

Adresse: Flöz Dickebank 21, 45886 Gelsenkirchen

GPS: 51.498412, 7.115868

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 13.06.2020, 17:28

Exif: 20mm, f/8, ISO 100, 1/100 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

13. Siedlung Schüngelberg, Gelsenkirchen

Arbeitersiedlung Arbeiterkolonie Siedlung Schüngelberg, Gelsenkirchen-Buer, Ruhrgebiet, Deutschland, Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

Die Siedlung Schüngelberg liegt im Norden Gelsenkirchens im Stadteil Buer in direkter Nachbarschaft der Halde Rungenberg. Sie wurde ab 1897 für die Bergleute der Zeche Hugo gebaut. 1989 wurde die Siedlung denkmalgerecht saniert. Siedlung Schüngelberg ist Teil der Route der Industriekultur. Auf dem Photo ist das imposante Tor zur Siedlung zu sehen.  

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Schlüngelberg

Adresse: Ostfalenstraße 27, 45897 Gelsenkirchen

GPS: 51.568871, 7.043031

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 13.06.2020, 17:56

Exif: 16mm, f/8, ISO 125, 1/100 sek.

Panorama aus 6 vertikalen Fotos 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

14. Gartenstadt Welheim, Bottrop

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Die Gartenstadt Welheim ist ein östlicher Stadtteil in Bottrop. Sie wurde zwischen 1914 und 1923 für die Arbeiter der Zeche Vereinigte Welheim gebaut. Die relativ großen Häuser waren in kleine Wohneinheiten eingeteilt, einige nur 35m² groß. Die Siedlung lag zwischen zwei Industrieanlagen und wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Im Rahmen des Wiederaufbaus wurden viele Wohneinheiten zusammengelegt und die Wohnungen erhielten Bäder und Heizung. Heute ist die Siedlung Teil der Route der Industriekultur. Mit 650 Häusern und 2.700 Einwohnern zählt sie zu den größten Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet.        

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Gartenstadt Welheim

Adresse: Im Gungfeld, 46238 Bottrop

GPS: 51.527150, 6.986494

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 30.07.2019, 18:52

Exif: 16mm, f/8, ISO 200, 1/60 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

15. Siedlung Rheinbaben, Bottrop

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Die Zeche Rheinbaben war bis 1967 aktiv. Rund um die Zeche auf dem Eigen in Bottrop wurden Häuser von Rheinbaben erbaut und ihren Mitarbeitern angeboten. In jedem Haus lebten 4 Familien. Je zwei Häuser bildeten eine Einheit. Das Photo zeigt ehemalige Rheinbabenhäuser in der Liebrechtstraße, Ecke Nordring.

 

Foto: 

Titel: Siedlung Rheinbaben

Adresse: Liebrechtstraße 2, 46240 Bottrop

GPS: 51.542406, 6.937588

Kamera: iPhoneX

Objektiv: iPhoneX back dual camera 4mm f/1.8

Aufnahme: 18.03.2019, 12:55

Exif: 4mm, f/1.8, ISO 20, 1/14000 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

16. Alte Kolonie Eving, Dortmund

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Die Alte Kolonie Eving wurde in den Jahren 1898 und 1899 von den Zechen Vereinigte Stein und Hardenberg gebaut, um Wohnraum für die verstärkt von auswärts angeworbenen Mitarbeiter zu bieten. Die Arbeitersiedlung bestand aus 76 Häusern mit 270 Wohneinheiten. Die Wohnungen waren mit fließendem Wasser und Heizung ausgestattet und hatten einen eigenen Eingang, sowie einen Stall und Gartenland zur Selbstversorgung der Familien der überwiegend aus ländlichen Gegenden in Osteuropa stammenden Bergleute. Eine Bürgerinitiative verhinderte in den 1970ern den Abriss des Viertels. Die Arbeitersiedlung blieb weitgehend erhalten und wurde unter Denkmalschutz gestellt. Gut erhaltene Gebäudezeilen befinden sich in der Friesenstraße, der Körnerstraße oder am Nollendorfplatz.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Alte Kolonie Eving

Adresse: Körnerstraße 8-14, 44339 Dortmund

GPS: 51.552910, 7.462436

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 12.05.2019, 20:16

Exif: 16mm, f/4, ISO 100, 1/125 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

17. Siedlung Ziethenstraße, Lünen

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Die Siedlung Ziethenstraße wurde 1898 für die Bergleute der Zeche Preußen in Lünen gebaut. Die Zechensiedlung umfasst 52 Häuser, in denen jeweils 3 Familien wohnten. Die Siedlung ist charakterisiert durch großen Gärten und parkähnliche Baumreihen. 1989 wurde die Siedlung durch den Eigentümer, die Landesentwicklungsgesellschaft NRW, modernisiert. Sie steht unter Denkmalschutz. Seit 2004 wird die Siedlung privatisiert.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Siedlung Ziethenstraße

Adresse: Ziethenstraße, 44532 Lünen

GPS: 51.592746, 7.530971

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 12.07.2020, 15:53

Exif: 19mm, f/8, ISO 100, 1/80 sek. 

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

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18. Siedlung Am Kanal, Lünen

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Die Siedlung Am Kanal wurde zwischen 1921 und 1922 im Lüner Ortsteil Osterfeld erbaut. Sie war beiderseits des Datteln-Hamm-Kanals für die Bergleute der Zechen Victoria, Preußen und Gneisenau mit über 700 Wohneinheiten und einer umfassenden Infrastruktur mit öffentlichen Einrichtungen und Sport- und Erholungseinrichtungen geplant. Aufgrund der Inflation in den 1920ern wurde aber nur der Bauabschnitt auf der Nordseite des Kanals gebaut. Der südliche Bereich wurde nicht mehr realisiert. Den Eingang zur Siedlung bildet das Torhaus, das heute unter Denkmalschutz steht.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Torhaus Siedlung Am Kanal

Adresse: Kösterstraße, 44532 Lünen

GPS: 51.600443, 7.529915

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 12.07.2020, 16:11

Exif: 16mm, f/8, ISO 100, 1/320 sek. -1

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

19. Victoria-Siedlung, Lünen

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Die Victoria-Siedlung liegt im Norden Lünens. Sie wurde zwischen 1909 und 1912 für die Bergleute der Zeche Victoria gebaut. Die Siedlung wurde als Gartenstadt konzipiert. Sie ist charakterisiert durch eine Mischbebauung aus Wohnblocks und Reihenhäusern, aufgelockert durch unterschiedliche architektonische Elemente. Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten und Wohlfahrtseinrichtungen wurden in die Siedlung integriert. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

 

Link: Wikipedia

 

Foto: 

Titel: Victoria-Siedlung

Adresse: Barbarastraße, 44534 Lünen

GPS: 51.619267, 7.537727

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

Objektiv: EF16-35mm f/4L IS USM

Aufnahme: 12.07.2020, 16:39

Exif: 16mm, f/8, ISO 100, 1/200 sek. -2/3

Tags: Industriekultur, Industrie, Arbeitersiedlungen, Zechensiedlungen, Arbeiterkolonien

© Christian Twehues

 

 

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