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Architekturfotografie


Burgen und Schlösser im Ruhrgebiet

Schloss Horst

 

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Die Ursprünge von Schloss Horst in Gelsenkirchen gehen auf das späte 12. Jahrhundert zurück. Auf den Überresten einer früheren Hofstelle wurde eine Motte auf einem 2 Meter hohen und 40 Meter beiten Erdhügel aufgebaut. Eine erste Burganlage wurde ab 1547 gebaut, brannte aber 1554 vollständig ab. Im selben Jahr begannen die Arbeiten an gleicher Stelle ein Schloss im Stile der Renaissance zu erbauen. Die Bauarbeiten an dem quadratischen Schloss mit vier Ecktürmen dauerten bis 1573.

 

Der weiche Untergrund und unzureichende Fundamente führten zu einem beschleunigten Verfall des Schlosses. 1850 war von der imposanten Anlage nur noch ein kleiner Teil erhalten. Ende des 20. Jahrhunderts konnten durch den Einsatz eines Fördervereins die Überreste gerettet werden. Im Schloss Horst sind heute ein Kulturzentrum und das Standesamt der Stadt Gelsenkirchen untergebracht.

 

QUELLEN: schloss-horst.deWikipedia

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FOTO: Schloss Horst (5.07.2020) - Der Landgraph

 

Steckbrief

 

NAME: Schloss Horst WEBSITE: schloss-horst.de
TYP: Wasserschloss, Renaissance URSPRUNG: 12. Jhdt (Motte)
ADRESSE:

Turfstraße 22, 45899 Gelsenkirchen

BAUZEIT: 1554-1573
GPS: 51.536370, 7.026313 BESICHTIGUNG: ja, Öffnungszeiten
ZUSTAND: wenig erhalten PARKANLAGE: ja, öffentlich

 

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Schloss Oberhausen

 

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Im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert wurde in Oberhausen ein befestigter Rittersitz "Oberhaus" (auch Overhuysen) gebaut. Die Wasserburg lag am Ufer der Emscher, etwa 200m vom Standort des heutigen Schlosses entfernt. Das Schloss Oberhausen war Namensgeber für den 1846 in der Nähe errichteten Bahnhof und für die spätere Stadt Oberhausen.

 

Die kleine Burg war aus Fachwerk errichtet und von einem breiten Wassergraben umgeben. 1443 ist der Verkauf der Burg an die Familie von der Hoven beurkundet. Diese verkauften sie 1615 an Conrad von Boenen, der das Oberhaus aber nicht selbst bewohnte. Das Gebäude war nach der Plünderung spanischer Truppen im Jahr 1598 nur notdürftig instand gesetzt worden und befand sich Mitte des 17. Jahrhunderts nach einer weiteren Plünderung durch hessische Truppen während des Dreißigjährigen Krieges in sehr schlechtem Zustand. In den 1790 Jahren ließ der Rentmeister Bertram Philip Greve neben der mittlerweile in Trümmern liegenden Burg ein neues Wohn- und Wirtshaus errichten. Die Reste der Burg wurden 1791 abgebrochen und für den Neubau wiederverwendet.

 

1801 machte Maximilian Friedrich von Boenen das Oberhaus zu seinem Familiensitz. Von 1804 bis 1818 ließ er das heutige Schloss Oberhausen bauen. Das Wohn- und Wirtshaus aus den 1790er Jahren wurde zu dem klassischen Herrenhaus in der heutigen Form ausgebaut. Nach dem Tod der Schlossherren blieb das Schloss ab 1858 ungenutzt. 1896 kaufte die Stadt Oberhausen das Gelände um das Schloss herum und wandelte es zu einem Schlossgarten um. Der Kaisergarten ist heute eine viel besuchte öffentliche Parkanlage der Stadt Oberhausen. Das Schloss ging 1911 ebenfalls an die Stadt Oberhausen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude schwer beschädigt. Es dauerte bis 1953, bis die Kriegsschäden beseitigt waren. Das Herrenhaus aber war mittlerweile so marode, dass es abgerissen und 1958/1959 nach Orginalplänen neu aufgebaut werden musste.

 

Das Hauptgebäude wurde 1996 umfassend saniert und für das Museum umgebaut. Der Glasanbau "die Vitrine" stammt aus diesem Umbau. Heute sind neben dem Kunstmuseum eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, ein Trausaal des Standesamts und ein Café/Restaurant untergebracht. Im Schlosshof finden im Sommer Veranstaltungen statt.

 

QUELLEN: ludwiggalerie.deWikipedia

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FOTO: Schloss Oberhausen (7.11.2021) - Der Landgraph

 

Steckbrief

 

NAME: Schloss Oberhausen WEBSITE: -
TYP: Herrenhaus, Klassizismus URSPRUNG: spätes 12. / frühes 13. Jhdt (Wasserburg)
ADRESSE:

Konrad-Adenauer-Allee 48, 46049 Oberhausen

BAUZEIT: 1804-1818
GPS: 51.492235, 6.860263 BESICHTIGUNG: ja, Öffnungszeiten
ZUSTAND: erhalten PARKANLAGE: ja, öffentlich

 

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