Architekturfotografie, Architektonische Höhepunkte, Fotografie, Der Landgraph
"Die Architektur ist die Fortsetzung
der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit."
(Karl Friedrich Schinkel, 1781-1841)
 

Architektonische Höhepunkte


Architekturfotografie


 
Die Gehry-Bauten Neuer Zollhof im Medienhafen in Düsseldorf

Gehry-Bauten Neuer Zollhof

 

Der Neue Zollhof im Medienhafen in Düsseldorf ist ein Ensemble bestehend aus drei geschwungen gebauten Bürotürmen, entworfen 1999 vom kandisch-US-amerikanischen Architekten Frank Gehry, der auch das Guggenheimmuseum in Bilbao entwickelte. Jedes der drei Gebäude hat eine andere "fließende" Oberfläche und Form. Eines ist komplett weiß verputzt, ein zweites aus rotem Klinker. Das mittlere Gebäude besitzt eine stark reflektierende Oberfläche aus Metall. Die drei Gebäude bieten eine Bürofläche von knapp 10.000 m². Das Foto zeigt die beiden linken Gebäude im Medienhafen und im Hintergrund den Rheinturm.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Medienhafen Düsseldorf

AUFNAHME: 16.06.2020, 21:05

ADRESSE: Am Handelshafen 30, 40221 Düsseldorf

GPS: 51.215971, 6.758055

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF16-35mm f/4L IS USM

EXIF: 25mm, f/8, ISO 100, 1/100 sek.

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Architektonische Höhepunkte

© Christian Twehues

 

 


 
Das Titanic Museum Belfast in Nordirland

Titanic Museum

 

Das imposante Gebäude im Hafen von Belfast wurde vom Architekten Eric Kuhne and Associates entworfen. Es beherbergt das Titanic Museum mit einer Dauerausstellung zur Stadt Belfast, der Industrialisierung, der Schiffswerft und dem Bau und Untergang des damals größten Passagierschiffes der Welt. Das 100 Mill. Euro teure Museum wurde an der Stelle der ehemaligen Schiffswerft gebaut, in der auch die Titanic gebaut worden war. Die Ausstellung eröffnete 2012, 100 Jahre nach dem wohl bekanntesten Schiffsunglück der Geschichte. Die Form des Gebäudes erinnert an einen Schiffsrumpf.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Titanic Museum

AUFNAHME: 15.08.2015, 11:39

ADRESSE: 1 Olympic Way, Queen's Road BT3 9EP, Vereinigtes Königreich

GPS: 54.608123, -5.910279

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF24-105mm f/4L IS USM

EXIF: 24mm, f/8, ISO 100, 1/320 sek.

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© Christian Twehues

 

 


 
Die Kranhäuser im Rheinauhafen in Köln mit dem Rehin im Vordergrund

Kranhäuser

 

Die Kranhäuser in Köln sind ein Gebäudekomplex aus drei 60 m hohen, 70 m langen und 30 m breiten Hochhäusern im Kölner Rheinauhafen. Der Entwurf des Aachener Architekten Alfons Linster und des Hamburger Architekturbüros Bothe, Richter, Teherani (BRT) wurde von 2006 bis 2010 umgesetzt. Ab einer Höhe von 40 m ragt ein zweigeteilter Ausleger weit über die Stahlfachwerkskonstruktion in Richtung Rhein hinaus, der nur durch ein kleines, verglastes Treppenhaus gestützt wird. Die Form eines auf dem Kopf stehenden L erinnert an Hafenkräne. Kranhaus Süd und Kranhaus 1 mit ihren 15 Etagen sind reine Bürogebäude. Im Kranhaus Nord wurden dagegen in 18 Etagen 133 Eigentumswohnungen mit einer Wohnfläche von 15.000 m² gebaut.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Kranhäuser in Köln

AUFNAHME: 10.01.2016, 16:19

ADRESSE: Im Zollhafen 71, 50678 Köln

GPS: 50.928515, 6.965322

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF24-105mm f/4L IS USM

EXIF: 24mm, f/11, ISO 100, 0,5 sek. +1

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© Christian Twehues

 

 


 
Die Elbphilharmonie in Hamburg

Elbphilharmonie

 

Die Hamburger Elbphilharmonie ist ein 108 m hohes Konzerthaus, das im Stadtteil HafenCity im Januar 2017 eröffnet wurde. Auf dem Sockel des ursprünglichen Kai­speichers aus dem Jahre 1963 wurde ein moderner Aufbau mit blauer Glasfassade gesetzt. Elphi, wie das Gebäude im Volksmund genannt wird, wurde im Wesentlichen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen und als neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg konzipiert. Baubeginn war im Jahr 2007. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2010 geplant, wurde aber mehrfach verschoben. Als die Philharmonie 2016 letztlich fertiggestellt war, beliefen sich die Gesamtkosten auf 866 Millionen Euro, 11 mal mehr als die ursprünglich geplanten 77 Millionen. Die Betriebs­kosten der Elbphilharmonie liegen bei 7,2 Millionen Euro pro Jahr, allein das Putzen der Fenster beläuft sich je Reinigung auf 52.000€. Das Konzerthaus wurde im Eröffnungsjahr von 850.000 Menschen besucht. Die Akustik des großen Saals wurde wie bei Konzerthallen dieser Dimension üblich in Modellen simuliert und optimiert. Dennoch steht Elphi bei Akustikern und Dirigenten in der Kritik. Anders sieht es bei Architekturkritikern aus, die den Bau in höchsten Tönen loben. Interessantes architektonisches Detail: die 82 m lange weltweit erste gekrümmte Rolltreppe im Inneren des Gebäudes.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Kristall

AUFNAHME: 4.06.2016, 12:06

ADRESSE: Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

GPS: 53.541323, 9.984129

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF24-105mm f/4L IS USM

EXIF: 50mm, f/8, ISO 100, 1/320 sek.

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Casa do Penedo in Várzea Cova in Portugal

Casa do Penedo

 

Das “Casa do Penedo” (Steinhaus) im Norden Portugals wurde zwischen vier große Felsen gebaut, die als natürlicher Boden, Wand und als Dach dienen. Der architektonische Sonderling befindet sich im Norden Portugals zwischen Celorico de Basto und Fafe. Das Gebäude wurde von 1972 bis 1974 erbaut. In den ersten Jahren wurde es von ihren Besitzern als Sommerresidenz genutzt. Heute beherbergt das Steinhaus ein kleines Museum und ist zu einer wachsenden Touristenattraktion geworden.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: In Stein gemeißelt

AUFNAHME: 17.03.2017, 18:07

ADRESSE: Portugal, Moreira do Rei, Portugal

GPS: 41.488292, -8.067699

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: Zeiss Makro-Planar T* 2/100 ZE

EXIF: 100mm, f/2, ISO 100, 1/8000 sek.

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Ehemaliger Binzer Rettungsturm in Binz auf der  Insel Rügen, heute als Standesamt genutzt

Rettungsturm Binz

 

Der Rettungsturm 1 der Strandwache in Binz auf der Insel Rügen wurde 1981 vom Architekten Ulrich Müther entworfen. Der Experimentalbau ist aus zwei 3-5 cm dünnen Betonschalen zusammengesetzt und bietet im Inneren einen 25 m² großen offenen Raum. Die Lage an der Strandpromenade direkt am Meer führt zu einem ständigen Abrieb durch Wind und Wetter und dadurch zu einem erhöhten Instandhaltungsaufwand. 2018 erfolgte die letzte größere Sanierung. Dabei wurden auch Fenster, Heizung und Belüftung zugunsten eines besseren Raumklimas erneuert. Sämtliche Maßnahmen erfolgen im bauzeitlichen Originalstil der DDR. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und wird als Außenstelle des Binzer Standesamtes für Trauungen verwendet. Die Lage und Aussicht bietet den Hochzeitsgästen sicher ein unvergessliches Erlebnis.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Hochzeitskapelle

AUFNAHME: 8.09.2017, 13:36

ADRESSE: Strandpromenade, 18609 Binz

GPS: 54.399389, 13.620268

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF24-105mm f/4L IS USM

EXIF: 55mm, f/4, ISO 100, 1/640 sek.

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Architekturpreis für das Parkhaus Unter den Dünen in Katwijk in den Niederlanden

Parkhaus Katwijk

 

Die Stadt Katwijk in den Niederlanden wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen brauchten sie zum Zwecke des Küstenschutzes einen neuen Deich. Zum anderen benötigte der Ferienort Parkmöglichkeiten für die zahlreichen Urlaubsgäste und Tagestouristen. Die Stadt beauf­tragte die Architekten des Projekt­ent­wick­lungs­büros Royal Haskoning DHV (Amersfoort). Das Ergebnis ist beeindruckend. Ein 500 Meter langes Parkhaus mit 663 Stellplätzen, das unterirdisch in den Deich vor der Dünenanlage eingebaut wurde. Die geschwungenen Zugänge aus Glas und Stahl passen sich optimal in die Landschaft ein. Oberirdisch ist das Parkhaus quasi nicht zu sehen. Das Projekt gewann Preise für die Integration von Küstenschutz und Tiefgarage in Landschaft und Dorf sowie als Gebäude des Jahres 2016 in den Niederlanden.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Hobbit Höhle

AUFNAHME: 8.09.2017, 13:36

ADRESSE: Boulevard 21-23, 2225 HC Katwijk aan Zee, Niederlande

GPS: 52.203041, 4.392245

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF16-35 f/4L IS USM

EXIF: 16mm, f/9, ISO 400, 1,3 sek.

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© Christian Twehues

 

 


 
Das Eden Project in Bodelva in England mit kugelförmigen Gewächshäusern

Eden Project

 

Das Eden Project ist ein botanischer Garten in Cornwall, England, in der Nähe von St Austell. Die Anlage wurde in ein ehemaliges Bergwerk gebaut, das an dieser Stelle über 160 Jahre lang Ton abbaute. Die beiden Gewächshäuser, in denen unterschiedliche Klimazonen vorherrschen, sind derzeit die größten der Welt. Sie bestehen aus jeweils vier geodätischen Kuppeln. Die Anlage wurde 1995 vom britischen Architekturbüro Nicholas Grimshaw entworfen. Die Tragwerksplanung stammt von Anthony Hunt. Gebaut wurden die Gewächshäuser von der Firma Mero. Die Kuppeln sind mit doppelwandigen vorwiegend sechs­eckigen Kissen aus Kunststoff gedeckt. Die stützenfreie Dachkonstruktion der Kuppeln überspannen eine Fläche von 23.000 m² bei einer Höhe von bis zu 50 m und einem Durchmesser von bis zu 125 m. Eden Project wurde am 17. März 2001 für das Publikum eröffnet.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Eden Project

AUFNAHME: 9.09.2019, 15:40

ADRESSE: Bodelva, Par PL24 2SG, GB

GPS: 50.360134, -4.744541

KAMERA: Canon EOS M6

OBJEKTIV: EF-M15-45mm f/3.5-6.3 IS STM

EXIF: 15mm, f/8,0, ISO 100, 1/640 sek.

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Das Exzenterhaus in Bochum ist ein architektonischer Höhepunkt im Ruhrtgebiet

Exzenterhaus

 

Das Exzenterhaus wurde vom Berliner Architekten Gerhardt Spangenberg entworfen. Die Basis bildet ein siebenstöckiger Luftschutzbunker aus dem Jahr 1942. Auf diesen wurden drei ovale, komplett in Glas verkleidete Scheiben mit je fünf Stockwerken aufgesetzt. Jede der drei komplett in Glas verkleideten Ebenen überragt die runde Form des unter Denkmalschutz stehenden Bunkers zu einer anderen Seite. Mit einer Höhe von insgesamt 89 m bildet das Exzenterhaus eine bedeutende Landmarke in Bochum. Das Gebäude symbolisiert die Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Exzenterhaus

AUFNAHME: 19.12.2020, 14:52

ADRESSE: Universitätsstraße 60, 44789 Bochum

GPS: 51.473164, 7.225846

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF16-35mm f4L IS USM

EXIF: 35mm, f/8,0, ISO 100, 1/160 sec. +1/3

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Der Förderturm der stillgelegten Zeche Minister Achenbach in Lünen wurde vom Designer Colani zum Lüntec Tower umgebaut (Colani-Ei oder auch Colani-Ufo genannt)

Lüntec Tower, Lünen

 

1995 zog das Technologiezentrum Lünen (Lüntec) in das Gelände der stillgelegten Zeche Minister Achenbach ein. Auf das Fördergerüst des Schachts 4 setzte man nach Plänen des Designers Luigi Colani in 35 m Höhe eine Business Lounge. Das Colani-Ufo oder auch Colani-Ei symbolisiert den Strukturwandel des Ruhrgebiets.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Colani-Ufo

AUFNAHME: 12.07.2020, 14:40

ADRESSE: Am Brambusch, 44536 Lünen

GPS: 51.604512, 7.452952

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: EF100-400mm f4.5-5.6L IS II USM

EXIF: 182mm, f/8,0, ISO 100, 1/500 sek.

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Orange-rote Rolltreppe zum Eingang des Ruhrmuseums auf der Zeche Zollverein

Rolltreppe Zeche Zollverein

 

Das Ruhrmuseum der Stadt Essen befindet sich seit 2009 in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. Eine orange beleuchtete Rolltreppe führt zum Eingang des Museums in 24 Meter Höhe. Die Treppe ist die längste freistehende Rolltreppe Deutschlands. Die Aufnahme entstand als Langzeitbelichtung ohne Filter (1 sek., f/16). Aus Mangel eines Stativs hatte ich einen Moment ohne Besucher abgepasst und die Kamera auf den Boden vor die Rolltreppe gelegt, was die tiefe Perspektive erklärt.

 

FOTO: Der Landgraph

TITEL: Stahl

AUFNAHME: 15.02.2015, 16:04

ADRESSE: Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

GPS: 51.486062, 7.042713

KAMERA: Canon EOS 5D Mark III

OBJEKTIV: Sigma 50mm F1.4 DG HSM 

EXIF: 50mm, f/16, ISO 100, 1 sek.

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