Landschaft, Architektur, Der Landgraph
Fotografie ist eine Frage der Perspektive.
 

Hallo, herzlich willkommen beim Landgraphen


Ich bin ein leidenschaftlicher Landschafts­photograph. Wilde, zer­klüf­tete Pano­ramen bei rauem Wetter haben es mir angetan. Am liebsten in kraftvollen Farben oder alternativ in ausdrucksstarkem Schwarz-weiß. Gerne auch mit einem architektonischen Höhepunkt in der Landschaft. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Fotografie ist die Dokumentation des Stein­kohlen­berg­baus mit den zahlreichen Halden und Zechen im Ruhrgebiet und anderen Bergbauregionen in Deutsch­land. Natürlich darf meine Foto­aus­rüstung auch auf keiner Reise fehlen. Hier liegt mein Fokus auf den landschaftlich reizvollen Winkeln Europas.
 
 

Wie ich zur Fotografie kam


Landschaftsfotografie, Der Landgraph

Ich habe erst spät die Fotografie als mein Hobby entdeckt. 2009 lernte ich auf einer Hiking Tour in Spanien einen amerikanischen Kameramann kennen. Per Zufall machten wir zeitgleich ein Foto von einer malerischen Landschaft mit einer Burgruine im Vordergrund. Er hatte für die Wanderung eine billige Kamera am Flughafen gekauft, weil er seine Kamera nicht riskieren wollte. Ich hatte eine hochwertige und teure Kompaktkamera. Neugierig verglich ich unsere Fotos. Seins war ein Postkartenmotiv, meins wie üblich ein langweiliges Ich-war-auch-hier Foto. Er lachte und gab mir den ersten wertvollen Tipp: "Etwas aus der Mitte, dann wird's spannender". Bis zu diesem Tag hatte ich geglaubt, je professioneller die Ausrüstung, desto besser die Fotos. Jetzt war meine Neugier geweckt: Warum gefallen mir eigentlich einige Fotos so sehr und andere überhaupt nicht?

 

Ich gewöhnte mir an, meine Fotos kritischer zu betrachten. Welches gefiel mir am besten? Warum gefiel mir das Foto? Meine Fotos wurden dadurch etwas besser, aber ein gutes Foto war immer noch ein Zufallsprodukt. Ein paar Jahre später und mit mehr Zeit für mein Hobby widmete ich einen ganzen Urlaub der Fotografie. Ich kaufte ein Buch über die Basics (lieben Gruß an den Stilpiraten) und nahm mir jeden Tag ein Kapitel vor. Ich probierte verschiedene Brennweiten und ihren Einfluss auf das Foto, spielte mit verschiedenen Blenden und übte das Freistellen des Motivs. Ich lernte Farben und Licht zu lesen. Das schwierigste Kapitel war das über die Bildkomposition. Es dauerte ein paar weitere Jahre und die berühmten ersten 10.000 Fotos, bis es mir gelang, ein gutes Foto im Kopf entstehen zu lassen, bevor ich auf den Auslöser drückte. Mein Ausschuss ist nach wie vor hoch, ich befinde mich immer noch auf der Lernkurve, die auch hoffentlich nie enden wird.

 

Heute ist die Fotografie für mich ein perfekter Ausgleich zu meinem Beruf. Im Job ist alles einem Zeitdruck unterworfen. Lösungen müssen zum Termin fertig sein. Viele Aufgaben laufen parallel. Die 80/20 Regel ist an der Tagesordnung. In meiner Fotografie gibt es keine Termine. Alles ist ergebnisoffen. Es ist fertig, wenn es gut ist. Wenn ich die innere Ruhe für eine Fotosession nicht finde, breche ich ab und komme ein anderes Mal wieder. Ich verbringe oft Stunden in der Natur, um auf das richtige Licht zu warten. Fotografieren ist für mich das Gegenteil von Zeitdruck. Es ist Zeitfreiheit.

 

 

Herkunft des Namens 'Der Landgraph'


Architekturfotografie, Der Landgraph

Anders als der Landgraf 'mit F', der laut Duden im Mittelalter einen Reichsfürsten im Rang zwischen einem Grafen und einem Herzog bezeichnete, ist der Landgraph 'mit PH' ein reiner Künstlername, abgeleitet aus dem Wort Landschafts­photograph. Der Name beschreibt auf den Punkt meine fotografischen Ursprünge und meine Leidenschaft, die eindeutig in der Landschaftsfotografie liegt.

 

Ich beobachtete später, dass viele meiner Lieblingsfotos ein markantes Gebäude enthielten, das ich als Motiv in eine malerische Landschaftsszene eingebettet hatte. Meine Fotografie entwickelte sich im Laufe Zeit hin zur Architekturfotografie und nach meinen ersten Fördergerüsten hin zur Industrie­kultur des Ruhrgebiets, immer noch wenn möglich in Verbindung mit der umgebenden Landschaft. So fotografiere ich gerne in der Totalen mit einem leichten Weitwinkel.

 

Aus einzelnen Fördergerüsten entstand ein tiefes Interesse an den Spuren, die der Steinkohlenbergbau in der Industrielandschaft Deutschlands hinterlassen hat, und deren Geschichte. Auch wenn die meisten Gebäude abgerissen und Industrieflächen mittlerweile renaturiert wurden, gibt es noch sehr viele davon, vor allem im Ruhrgebiet. In den letzten 15 Jahren habe ich ca. 180 Zechen fotografiert und auf dieser Webseite dokumentiert, bevor die letzten Spuren für immer verschwunden sind. Die Landschaftsfotografie ist aber während der ganzen Zeit der Mittelpunkt meiner Fotografie geblieben.

 

 

Meine Fotoausrüstung


Industriekultur, Industriefotografie, Der Landgraph

Eine teure Fotoausrüstung macht aus einem schlechten Motiv kein gutes Foto. Motivauswahl, Perspektive, Bildkomposition, Farb- und Lichtgestaltung machen 50% eines guten Fotos aus. Die manuelle Entwicklung des RAW Fotos am Rechner statt der automatischen Entwicklung in der Kamera (JPG) macht weitere 30% aus. Die letzten 20% gehen auf das Konto der richtigen Fotoausrüstung. Mehr aber auch nicht.

 

Ich habe den Ratschlag eines Fotografen befolgt: Erst die Basics lernen mit einer einfachen Kamera. Die Investition in eine Ausrüstung erst später, wenn man sich für ein Genre entschieden hat. Und zuerst die Kameraentscheidung, dann die Auswahl der Objektive. Ansonsten investiert man mehrfach.

 

 

Meine Ausrüstung

  Kamera   Objektive   Zubehör
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon EF16-35 f/4L IS USM
  • Canon EF24-105mm f/4 IS USM
  • Sigma 50mm F1.4 DG HSM
  • Zeiss Makro-Planar T* 2/100 ZE
  • Canon EF100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
  • Filter: B+W ND3.0 1000x
  • Makro-Objetivringe
  • Stativ
  • Foto-Rucksack
  • Canon EOS M6
  • Canon EF-M15-45mm f/3.5-6.3 IS STM
  • Canon EF-M18-150mm f/3.5-6.3 IS STM
  • Fototasche