England 2019


Unsere dritte Reise auf die Insel führte uns diesmal in den Süden. Ausgehend von dem malerischen mittelalterlichen Fowey ("spricht sich Foy wie Joy"), besuchten wir die Fischerörtchen wie St Ives, Charleston und  Padstow. An der gesamten Küstenlinie gibt es malerische Buchten, Steilklippen mit interessanten Felsformationen und zahlreiche Leuchttürme. In Cornwall befinden sich viele Kupfer-, Ton- und vorwiegend Zinnbergwerke. Die Ruinen der Maschinenhäuser, Fördertürme und Fördergerüste liegen teilweise direkt am Meer. Die Stollen der Zinnminen wurde einige Hundert Meter unter das Meer vorgetrieben. Zur Entspannung eignen sich die vielen Englischen Gärten, z.B. der botanische Garten Eden Project oder The Lost Gardens Heligan. Die Kultstätte Lanyon Quoit zeugt von einer frühen Besiedlung Cornwalls in der Jungsteinzeit vor ca. 5.500 Jahren. Die Megalithformation Mên-an-Tol (kornisch für Lochstein) stammt aus der Bronzezeit vor ca. 3.000-4.000 Jahren. 

 

Den zweiten Teil der Reise verbrachten wir in Dorset. Von dort besuchten wir das sagenumwobene Dartmoor, eine Heidelandschaft in Devon. Gelb-blühende Heide und die allgegenwärtigen Granitfelsen geben der Landschaft Dartmoor Forest ihr unverwechselbares Gesicht. Mittendrin befindet sich der Wistman's Wood, ein verwunschenes kleines Wäldchen. Nach wenigen Metern hat man das Gefühl man befindet sich im Alten Wald aus dem Roman Herr der Ringe. Dorset ist bekannt für seine Jurassic Coast, eine Küstenlinie mit vielen Steilklippen, die im Osten bei Swanage eher weiß, im Westen bei Westbay eher golden gefärbt ist. 

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